Joggen für Einsteiger – So gelingt dir der Start
10 einfache Tipps für einen reibungslosen Einstieg und mehr Freude beim Joggen
Beim schauinsland Muddy Angel Run erwarten dich neben ganz viel Schlamm, Spaß und Mädelszeit auch fünf, mit abwechslungsreichen Hindernissen gespickte, Kilometer. Die 5 km kannst du entweder laufend oder auch gehend mit deinen Freundinnen bewältigen. Hier gibt es keine Vorgaben und niemand wird disqualifiziert. Doch schreien diese fünf, total machbaren, Kilometer nicht nach einer neuen Herausforderung? Los geht’s und bezwing zusammen mit deinen Mädels die Strecke joggend.
Laufen ist nicht jederfraus Sache und oft ist der Einstieg sehr hart und man verliert schnell die Motivation, dranzubleiben. Häufig liegt das an einer falschen Herangehensweise. Deshalb haben wir hier 10 einfache, aber umso effektivere Tipps, wie dir ein erfolgreicher Einstieg in den Laufsport gelingt und du am Ende sogar (halt dich fest!) Freude daran hast!
1. Beginne mit kleinen Etappen
Du hast endlich deine Laufschuhe geschnürt und bist topmotiviert loszulegen? Nimm dir als Anfänger nicht gleich vor, die komplette Strecke durchzurennen. Als guten Einstieg kannst du dir deine Strecke in Abschnitte einteilen, die du abwechselnd laufend und gehend bewältigst. Wie wär es mit zwei Minuten rennen und dann wieder zwei Minuten locker gehen. Von Laufeinheit zu Laufeinheit kannst du dann die Laufabschnitte zeitlich erhöhen und die Pausen reduzieren. So tastest du dich langsam an das Ziel, die gesamte Strecke zu laufen, heran.
2. Laufe nicht zu schnell los
Wenn ich schon mal joggen gehe, dann auch richtig und schon spurtet man wie ein junges Fohlen los. Nach ein paar Minuten ist Schluss und aus dem Fohlen wurde schnell ein schnaufendes Walross, dass sich durch die restlichen Kilometer quält. Wer kennt es nicht. Deshalb geh das Ganze nicht zu schnell an, denn dein Körper muss sich zuerst an die neue Belastung gewöhnen. Und wie findest du dein optimales Ausdauertempo? Du solltest dich über die ganze Strecke mit jemandem unterhalten können.
3. Aufwärmen und dehnen
Auch wenn du am Liebsten direkt loslaufen willst, solltest du dir immer Zeit nehmen, deinen Körper aufzuwärmen und dich zu dehnen. So regst du deinen Stoffwechsel und Durchblutung an, was dich noch länger durchhalten lässt. Vor allem aber senkst du somit das Verletzungsrisiko! Um einen heftigen Muskelkater zu vermeiden, raten wir dir, dich auch nach dem Laufen noch einmal gründlich zu dehnen.
4. Gönne deinem Körper eine Erholung
Dein erstes Lauftraining hat so richtig Spaß gemacht und du bist Feuer und Flamme weiter zu trainieren? Aber starte nicht gleich am nächsten Tag durch. Gönne deinem Körper ein oder zwei Ruhetage zur Erholung von der ungewohnten Belastung. So schützt du dich vor Verletzungen und Überbelastung. Lerne auch auf deinen Körper zu hören und dein Training dementsprechend anzupassen.
5. Locker bleiben und kleine Schritte
Laufen kann doch jeder, oder? Auch Laufen ist eine technisch anspruchsvolle Sportart. Versuch immer mit möglichst wenig Kraftaufwand zu laufen. Dies gelingt dir am besten mit kleinen, lockeren Schritten. Probiere es aus!
6. Die Wahl des richtigen Untergrunds
Welcher Laufuntergrund ist für mich als Anfänger am besten geeignet? Soll ich auf weichem Waldboden laufen, wo es aber auch viele Unebenheiten und Wurzeln gibt, die zur Stolperfalle werden können oder doch besser auf den harten, weniger gelenkschonenden Asphalt setzen? Wie so oft ist ein guter Mix entscheidend. Und mit unterschiedlichen Laufunterlagen bringst du eine gute Prise Abwechslung in dein Lauftraining.
7. Seitenstechen – der Feind jedes Läufers
Viele Menschen leiden beim Joggen unter Seitenstechen. Hier ein paar Tricks, wie du diesen kleinen Laufteufel wieder loswirst. Wechsle zuerst mal von Laufen auf Gehen und konzentriere dich ganz gezielt auf deine Atmung. Atme ganz ruhig und gleich lang ein wie aus, damit auch alle verbrauchte Luft aus den Lungen entweichen kann. Dazu kannst du z.B. drei Sekunden tief einatmen und auch wieder drei Sekunden kraftvoll ausatmen. Und hier noch ein ganz persönlicher und etwas ungewöhnlicher Tipp (funktioniert vielleicht auch nicht für jeden, aber probiert es aus!). Sucht einen Stein oder sonst einen festen Gegenstand, den ihr in die Hand nehmen und drücken könnt. Ja, wir haben euch gewarnt, klingt komisch aber testet es aus beim nächsten Mal, wenn euch ein fieses Seitenstechen plagt.
8. Lauft zusammen
Im Team geht (fast) alles leichter! Das gilt nicht nur für den schauinsland Muddy Angel Run sondern auch fürs Joggen. Eine gute Laufpartnerin oder Laufpartner können für den richtigen Motivationsschub sorgen, denn so sagst du nicht so einfach das Training ab und ziehst deinen Plan durch. Aber verfallt nicht zu sehr ins Tratschen, denn sonst grüßt das eben erwähnte Seitenstechen.
9. Stärke deine Körpermitte für mehr Freude am Laufen
Laufen ist ein Training für den gesamten Körper. Und vor allem eine gute Grundspannung deiner Körpermitte hilft dir bei einem lockeren und effizienteren Laufstil. Mit einem regelmäßigen Krafttraining unterstützt du deine Laufperformance und das Laufen macht noch mehr Spaß, da dich viel leichter und weniger schwerfällig fühlst.
10. Der Mix macht’s aus
Wie so oft ist es die Abwechslung, die die nötige Würze bringt. Mixe dein Lauftraining deshalb mit anderen Sportarten, die dir Spaß machen. So erhält dein Körper wechselnde Belastungen und noch viel wichtiger, du behältst die Freude am Laufen. Deine Glückshormone sollten schon beim Schnüren der Laufschuhe Freudensprünge machen und es kaum erwarten können, dass es endlich losgeht ?
In dem Sinne, Happy Running! Und wieso nicht den schauinsland Muddy Angel Run 2023 als neues sportliches Ziel nehmen und die fünf Kilometer joggend zurücklegen? Motiviere deine Mädels und zieht das gemeinsam durch! Passend dazu haben wir unseren Trainingsplan von und mit unserem Fitnesspartner LAUFMAMALAUF für euch: